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Der Naturfonds salzgut und die geförderten Projekte zeigen Wirkung

Insgesamt 69 Projekte hat der Naturfonds salzgut der Schweizer Salinen seit seiner Lancierung im Jahr 2020 bis 2022 unterstützt. Mit seiner Evaluation liefert der Fonds erstmals einen eindrücklichen Überblick zu seinen Leistungen.

Die Grundidee des Naturfonds salzgut ist folgende: Pro Tonne gefördertes Salz unterstützen die Schweizer Salinen mit einem Franken Projekte für Projekte zur Förderung der Biodiversität in den Regionen, aus denen unser Salz stammt. Dazu gehören u.a. die Gemeinden Pratteln, Muttenz, Rheinfelden, Möhlin und Bex sowie deren umliegende Regionen. 

Seit dem Frühling 2020 bis Ende 2022 hat der Expertenrat des Naturfonds 69 Projekte bewilligt. Ob die zu Beginn gesetzten Ziele erreicht wurden und welche Wirkung die Projekte für die Natur und Artenvielfalt erzielen, wurde nun ausgewertet.

Fördergelder zielgerichtet eingesetzt

Die Evaluierung zeigt auf, dass die Fördergelder in der Höhe von 1,7 Millionen Franken zielgerichtet eingesetzt worden sind, wobei zu berücksichtigen ist, dass sich der Erfolg von ökologischen Aufwertungsmassnahmen sowie auch von Umweltbildungsmassnahmen meist erst nach Jahren zeigt.

Ein grosses Potenzial liegt in den beiden Handlungsfeldern Siedlungsraum und Wald. Hier hat der Naturfonds salzgut bisher weniger Gesuche erhalten als in den vier übrigen Handlungsfeldern (Natur- und Landschaftsschutz, Gewässer, Kulturland und Umweltbildung).

 Einblick in Tätigkeiten im Bereich Landwirtschaft

Etwa 119 ha Landwirtschaftsland wurden aufgewertet. Darunter fallen folgende Arbeiten: Brachflächen und Magerwiesen anlegen, Feuchtgebiete renaturieren, Weiher und Tümpel anlegen oder sanieren, Streuobstwiesen aufwerten, Hecken anlegen oder pflegen

Dank den Ackersaumflächen können sich Tiere und Pflanzen von der intensiven Landwirtschaft erholen.

Projektbeispiel «Biodiversität im Melerfeld»

Im Melerfeld in Möhlin (AG) ist es gelungen das intensiv bewirtschaftete Ackerbauland unter anderem durch die Anlage von Buntbrachen (Flächen mit einheimischen Wildkräutern) aufzuwerten und mit der Saat von Ackerbegleitflora neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen bereitzustellen.

Einblick in Tätigkeiten im Bereich Wald

Rund 39 ha Wald wurden aufgewertet. Darunter fallen folgende Arbeiten: Wälder lichten, Feuchtwälder ermöglichen, Habitate (Weiher, Puppenwiegen, Brutplätze für Insekten und Vögel) anlegen und pflegen

Im Totholz finden die Larven von seltenen Insekten Schutz und Lebensraum.

Projektbeispiel «Eichenbock und Hirschkäfer»

Im Hardwald der Gemeinde Muttenz (BL) wurden vielfältige Totholzstrukturen angelegt. Diese dienen seltenen Insekten wie dem Eichenbock und Hirschkäfer als sogenannte «Puppenwiege» für ihre Larven, die dort die ersten fünf bis acht Jahre ihres Lebens verbringen.

Einblick in Tätigkeiten im Bereich Gewässer

Etwa 94 Weiher und Tümpel wurden gebaut und unterhalten.

Gleich am Waldrand finden seltene Amphibien in den neu angelegten Tümpeln und Weihern ein Habitat.

Projektbeispiel «Lichte Wälder und Amphibien»

In Bärschwil (SO) fanden Gelbbauchunken und Geburtshelferkröten einen neuen Lebensraum. Dies durch ein neugeschaffenes Netzwerk an Laichgewässern.

Zusammen an und mit der Natur lernen

143 Umweltbildungsaktionen mit einer Beteiligung von rund 8’600 Personen konnten durchgeführt werden. Die Angebote richteten sich einerseits an Kinder und Jugendliche, andererseits an die breite Bevölkerung und sollen das Umweltbewusstsein und den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen fördern.

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