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Wie die Schweizer Salinen Bohrplätze ökologisch aufwerten

Am Partnerschaftstag vom vergangenen Herbst packten Mitarbeitende der Schweizer Salinen tatkräftig an, um die Bohrplätze auf dem Solfeld Bäumlihof bei Möhlin (AG) ökologisch aufzuwerten. Zusammen mit dem Natur- und Vogelschutzverein Möhlin wurden unter anderem Wasserstellen für Amphibien gereinigt und verschiedene heimische Pflanzen neu gesetzt.

Sie sind etwa so gross wie ein Volleyballfeld: die Bohrplätze auf dem Solfeld Bäumlihof bei Möhlin (AG). Hier wird seit 2008 unterirdisch Salz gewonnen. Sichtbar an der Oberfläche ist lediglich ein mit Mergel bedeckter Platz. Zusätzlich werten die Schweizer Salinen diese Plätze ökologisch auf, um so die Biodiversität im Kulturland zu erhöhen.

Enge Zusammenarbeit mit dem Natur- und Vogelschutzverein Möhlin

Während den Partnerschaftstagen im Herbst 2023 halfen die Mitarbeitenden der Bohrequipe der Schweizer Salinen tatkräftig mit, einige Bohrplätze im Gebiet Bäumlihof ökologisch aufzuwerten. An denjenigen Orten, die bereits vor einigen Jahren aufgewertet worden waren, setzte das Team zusammen mit dem Natur- und Vogelschutzverein Möhlin (NVM) neue Akzente.

So leerten und reinigten sie die Wasserstellen für laichende Amphibien und kontrollierten deren Ausstiegsstellen. Zum Wohl der Wildbienen brachten sie Lössboden als Substrat ein und arrangierten die angelegten Steinhaufen neu. Die Mitarbeitenden der Schweizer Salinen konnten so die Umgebung ihres Arbeitsplatzes mitgestalten – ein wichtiger Aspekt der Partnerschaftstage.

«Die Schweizer Salinen haben sich freiwillig dazu verpflichtet, sechs der insgesamt 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der UNO umzusetzen», erklärt Carlo Habich, ehemaliger Delegierter für Soleförderung und Nachhaltigkeit. «An den Partnerschaftstagen werden die abstrakten SDG-Ziele ‘Massnahmen zum Klimaschutz’ und ‘Leben am Land’ konkret umgesetzt. Das motiviert uns alle», zeigt sich Habich überzeugt.

Aufwertung mit Sträuchern

Für grössere Pflanzungen bedarf es der winterlichen Vegetationsruhe. Darum setzte das Team seine Arbeiten im Frühling 2024 fort: Am Rande der Bohrplätze ergänzen neu einzelne Büsche das Landschaftsbild und bieten Lebensraum für verschiedene Tiere. Auch das Pumpwerk Bäumlihof 2 wurde mit verschiedenen Sträuchern, wie Rosen, Felsenbirne und Wacholder ökologisch aufgewertet.

«Bei der Planung der Naturschutzmassnahmen nehmen wir natürlich Rücksicht auf die Bedürfnisse des Landwirts, der rund um die Bohrplätze seine Felder bewirtschaftet», sagt Carlo Habich. «Wir danken ihm deshalb für seine Kooperation und unserem Team für die wertvolle Arbeit.»

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