Mitarbeitende der Schweizer Salinen haben am 27. Oktober gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie des Kantons Aargau in Wallbach eine neue Hecke mit 255 Sträuchern gepflanzt und Kleinstrukturen angelegt. Die Hecke ergänzt einen wichtigen Wildtierkorridor und schafft neue Lebensräume für zahlreiche Tierarten.
Pflanzspaten statt Arbeitsalltag: Am Partnerschaftstag 2025 tauschten rund 20 Mitarbeitende der Schweizer Salinen ihre gewohnten Arbeitsplätze gegen wetterfeste Kleidung, Schaufel, Ampferstecher und Giesskanne. Gemeinsam mit Vertretenden der Natur- und Vogelschutzvereine Möhlin und Wallbach und dem Departement für Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau haben sie auf dem Gelände eines Landwirts in Wallbach unter Anleitung der Stiftung Wirtschaft und Ökologie SWO und der Firma Agrofutura rund 255 einheimische Sträucher gepflanzt. Das Gelände befindet sich in einem Wildtierkorridor von nationaler Bedeutung.
Hecken dienen Vögeln als Nistplätze, spenden Schatten, liefern Beeren und Blüten für unzählige Insektenarten und verbinden Lebensräume miteinander. Besonders in intensiv genutzten Gebieten sind sie für viele Wildtiere lebenswichtig. «Mit jeder neu gepflanzten Hecke schaffen wir die Grundlage dafür, dass zusammenhängende Korridore für die verschiedenen Tiere entstehen», sagt Benjamin Sutter, Leiter Rohstoffsicherung bei den Schweizer Salinen.
Einsatz mit Mehrwert
Nach einer kurzen Einführung am Morgen legten die Helfenden in kleinen Teams von vier bis fünf Personen los. Natur- und Vogelschutzvereine sowie die Organisatoren des Anlasses hatten das Gelände bereits gemeinsam mit den Schweizer Salinen besichtigt und die Pflanzplätze markiert. So konnten sich die Teilnehmenden ganz auf das Pflanzen und das Erstellen der Kleinstrukturen konzentrieren.
Mit entsprechendem Gerät wurden rund 255 Setzlinge vorsichtig in die Erde gebracht. Zwischendurch gab es kurze Erläuterungen zum ökologischen Wert von Hecken und zu den Arten, die davon profitieren – etwa Wildbienen, Igel oder Neuntöter. Für eine warme Verpflegung am Mittag bei garstigem Wetter sorgte die Firma UFF aus Möhlin. Am Nachmittag baute das Team zwei Stein- und Asthaufen, die zusätzliche Lebensräume für Insekten und Kleintiere schaffen. Zum Schluss schlugen die Freiwilligen bei jedem Setzling einen Pfahl als Stütze und Markierung ein.
Der Partnerschaftstag ist fester Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie der Schweizer Salinen. Die neu gepflanzte Hecke ist eine Ausgleichsmassnahme, die als Vorleistung für die geplante Erschliessung des Nordfelds für die Salzgewinnung umgesetzt wurde. Die Schweizer Salinen bedanken sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz für die Natur.

