Im Oktober 2025 startete in der Saline Riburg die schrittweise Inbetriebnahme des neuen Flashverdampfers. Über mehrere Wochen hinweg wurden Komponenten getestet und Abläufe angepasst. Im Dezember wurde die Anlage in den Betrieb überführt.
Er ist mehr als zehn Meter lang und rund 15 Tonnen schwer: Der Flashverdampfer in der Saline Riburg senkt den jährlichen Strombedarf um bis zu fünf Gigawattstunden. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von bis zu 1’000 Haushalten.
«Mit dem Flashverdampfer produzieren wir Salz deutlich energieeffizienter», erklärt Michael Breitfeld, Projektleiter bei den Schweizer Salinen.
Herausforderung: Integration in bestehende Anlage
Bis zur Inbetriebnahme waren die Fachleute gefordert: «Die Integration einer hochmodernen Anlage in eine bestehende Infrastruktur ist immer eine Herausforderung», erklärt Michael Breitfeld. «Man muss verschiedene Szenarien planen und vorbereiten.» Nachdem die Montage, welche hauptsächlich im Sommer erfolgte, abgeschlossen wurde, startete im Oktober 2025 der erste Probebetrieb und die Anlage wurde schrittweise in die Produktion integriert. Nach umfassenden Leistungstestes ist der Flashverdampfer seit Ende Dezember 2025 fester Bestandteil der Salzproduktion.
Mit dem neuen Flashverdampfer setzen die Schweizer Salinen ihre 2021 gestartete Nachhaltigkeitsstrategie konsequent fort. Ziel ist es, die gesamte Produktion bis 2040 klimaneutral zu gestalten.

