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«Bedeutet der Klimawandel nicht, dass wir künftig viel weniger Streusalz benötigen?»

Die Bedarfsplanung der Schweizer Salinen beruht auf verschiedenen Szenarien, welche durch eigene Marktspezialisten, externe Fachexperten und eine akademische Gruppe erstellt wurden.

Die heute absehbare Klimaveränderung wurde in jedem Szenario berücksichtigt. Um ihren öffentlichen Auftrag der Versorgungssicherheit zu erfüllen, müssen die Schweizer Salinen alle Szenarien im Auge behalten und sehr langfristig planen.

Klimatischer und technologischer Wandel mögen zwar die benötigten Mengen senken. Die Prognose zeigt aber auch, dass die weiter  steigenden Anforderungen der Gesellschaft an eine sichere und störungsfreie Mobilität zu Fuss, auf dem Velo und im Auto und das Wachstum der Strassenflächen den Bedarf tendenziell erhöhen.

Die beiden Effekte heben sich im mittleren Szenario in etwa gerade auf, sodass der prognostizierte Salzbedarf sich im Rahmen der vergangenen Jahre bewegen dürfte und bis 2075 sogar leicht zunehmen könnte. 

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